Hall of Fame

Die Hall of Fame des Fachbereichs

Die Nürnberger Wirtschafts- und Sozialwissenschaften haben eine ganze Reihe erfolgreicher und berühmter Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht. Schon während ihres Studiums in Nürnberg haben sie die Grundlagen für ihren späteren Beruf gelegt.

Die Lebensläufe zeigen, welche Rolle die Absolventinnen und Absolventen in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft spielen bzw. gespielt haben.

Eine Auswahl an Alumni, die jederzeit ergänzt wird. Vorschläge bitte an wiwi-alumni@fau.de.

B

Geboren: 13 Februar 1920
Gestorben: 23. Januar 1987

Dr. Inge Lore Bähre machte ihren Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Vorgängerinstitution der WiSo. 1948 promovierte sie an der Hochschule in Nürnberg. Von 1952 bis 1962 war sie im Ministerium für Finanzen Niedersachsen eingesetzt. Von dort aus wurde sie 1962 in das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen, Berlin, eingesetzt. 1975 wurde sie Präsidentin des Kreditwesens, bis sie 1984 ihr Amt niederlegte.

Geboren: 04. August 1953

„Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät unserer Universität bietet den Studentinnen und Studenten einen sehr breiten Fächerkanon. Dank dieser enormen Vielfalt erhalten sie die Qualifikation für viele, oft höchst unterschiedliche Berufsbilder. Eine derart breite Einsatzmöglichkeit aufgrund der Ausbildung erhalten nach dem Studium ansonsten nur noch die Juristen.“

Dr. Siegfried Balleis schloss 1980 das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WiSo Nürnberg als Diplom-Kaufmann ab. Anschließend promovierte er 1983 am Lehrstuhl für Politik- und Kommunikationswissenschaften der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Nürnberg. 1984 bis 1988 war Siegfried Balleis bei der Siemens AG, Bereich Verkehr und öffentliche Auftraggeber, tätig. Daneben war von1978 bis 1988 ehrenamtlicher Stadtrat in Zirndorf sowie Kreisrat des Landkreises Fürth. Bei der Stadt Erlangen war er von 1988 bis 1996 Referent für Wirtschaft und Liegenschaften. Vom 1. Mai 1996 bis zum 30. April 2014 war Balleis Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

Quelle: http://www.balleis.de/de/vita/

Geboren: 14. April 1958

Dr. Arno Balzer promovierte 1986 in Volkswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. Bis 1990 war er Redakteur bei der „Wirtschaftswoche“. 1991 hat Arno Balzer die Leitung des Hauptreferats Wirtschafts- und Finanzpresse bei der Daimler Benz AG in Stuttgart übernommen. Stellvertretender Chefredakteur des „manager magazins“ wurde er 1999. Von 2003 bis 2013 war er beim „manager magazin“ als Chefredakteur. Seit 2014 ist Arno Balzer Herausgeber des Magazins „Bilanz“.

Geboren: 18. Juli 1900
Gestorben: 4. März 1972

Prof Dr. Georg Bergler studierte ab 1921 an der Handelshochschule Nürnberg, der Vorgängerin der WiSo-Fakultät, wo 1921 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre machte. 1931 promovierte er an der Universität in Tübingen. Bekannt wurde Bergler 1934 als Mitbegründer des Instituts für Absatz- und Verbrauchsforschung, der späteren GfK. Dort wurde er 1936 Geschäftsführer und schließlich 1955 Vorstandsvorsitzender. 1946 bis 1949 und 1958 bis 1960 war er Prorektor der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Vorgängerin der WiSo.

Geboren: 18. November 1940

Dr. Klaus Peter Bleyer machte 1966 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät, wo er im Anschluss 1969 promovierte. Nach der Promotion wurde er Financial Analyst in der Zentralabteilung Betriebswirtschaft der Standard Elektrik Lorenz AG. 1972 wechselte als Controller zum Geschäftsbereich Funk und Navigation der SEL. 1975 wurde er Finanzdirektor und Controller der SWF Auto-Electric-Gruppe. Nachdem er 1981 Vorsitzender der Geschäftsführung der SWF-Gruppe wurde und 1987 zum Präsidenten der Electrical Systems Group der ITT Automotive Inc ernannt wurde, war er von 1990 bis 2001 Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. Zudem fungierte er als Aufsichtsratsvorsitzender der Mahle GmbH, der Bertrandt AG und der Klöckner Pentaplast S.a.r.l. sowie als Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie e.V. und der European Association of Automotive Suppliers.

Geboren: 03. Januar 1954

„Das Studium an der WiSo-Fakultät in Nürnberg war eine exzellente Vorbereitung auf das Berufsleben.“

Seinen Abschluss an der WiSo machte Dr. Werner Brandt 1981 im Fach Betriebswirtschaftslehre. Anschließend arbeitete er bei Price Waterhouse GmbH und promovierte 1991 an der Technischen Universität Darmstadt. Von 1992 bis 1999 war er als Mitglied der Geschäftsleitung der Baxter Deutschland GmbH zuständig für Finanzen der Baxter International Inc. in Europa. Anschließend war er von 1999 bis 2001 als Mitglied des Vorstands der Fresenius Medical Care AG – Finanzvorstand und Arbeitsdirektor beschäftigt, wovon er 2001 in den Vorstand der SAP AG als Finanzvorstand wechselte. Brandt ist zudem Aufsichtsratsmitglied der Deutsche Lufthansa AG und der Qiagen N.V.. Seit 26. Juni 2014 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG. Außerdem wurde er ab 1. Januar 2015 als Beirat der IFRS Foundation berufen.

Geboren: 04. Oktober 1888
Gestorben: 16. Juli 1970

Von 1907 bis 1912 absolvierte Prof. Dr. Eduard Brenner sein Studium an den Universitäten München und Würzburg. Brenner erhielt schließlich die Professur für Anglistik an der Hochschule für Wirtschaft und Sozialwissenschaft – der Vorgängerin des heutigen Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Nach dem zweiten Weltkrieg war er von 1945 bis 1948 Professor für Anglistik und Amerikanistik in Nürnberg. Ab 1948 amtierte er als Rektor der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Gleichzeitig war er 1946 bis 1948 Rektor der Universität in Erlangen. 1951 wechselte er in das bayerische Kultusministerium, wo er bis 1954 als Staatssekretär eingesetzt war. 1955 wurde er zum Ehrensenator der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ernannt.

D

Geboren: 10. Oktober 1918
Gestorben: 03. Januar 2008

„Die Erkenntnisse von Forschung und möglichen Entwicklungen sind ein Fundament für das Leben.“

Dr. Werner Dollinger war von 1962 bis 1966 Bundesschatzminister, 1966 bis 1969 Bundesminister für Post- und Fernmeldewesen und 1982 bis 1987 Bundesverkehrsminister. 1940 hatte Dollinger sein Studium an der Nürnberger Handelshochschule als Diplom Kaufmann abgeschlossen, an welcher er 1942 promovierte.

Geboren: 19. Februar 1938

„Ich bin, bestärkt durch die Erfahrungen in dem eigenen Unternehmen, der Meinung, dass Menschen auch zu entscheidenden Veränderungen bereit sind, wenn man ihnen klare und lohnende Ziele setzt“

Theo Dräger machte 1966 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo. Im Anschluss daran arbeitete er als Assistent am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Revisions- und Treuhandwesen sowie betriebswirtschaftlicher Steuerlehre der WiSo. 1968 wurde er zum Leiter des Rechnungswesens des Drägerwerks. Bei der Drägerwerk AG, Ressort Finanzen wurde 1972 zum Vorstand und von 1997 bis 2005 Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk AG.

E

Geboren: 04. Februar 1897
Gestorben: 05. Mai 1977

Ludwig Erhard, der von 1963 bis 1966 Bundeskanzler war, absolvierte 1923 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der Handelshochschule, der Vorgängerin der WiSo. Anschließend war er von 1928 bis 1942 Wissenschaftlicher Assistent, später Stellvertretender Leiter des „Instituts für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware“ in Nürnberg. In die Politik kam er 1945 als Mitglied des bayerischen Kabinetts in der Funktion als Wirtschaftsminister. 1949 wurde er Bundeswirtschaftsminister. Im Anschluss wurde er 1963 Bundeskanzler.

F

Geboren: 24. Januar 1942

„Das Studium an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg war für mich ein wichtiger und wertvoller Lebensabschnitt. Dort habe ich das Rüstzeug für meinen gesamten weiteren Lebensweg erhalten.“

Dr. Ingo Friedrich machte 1967 seinen Abschluss im Fach Volkswirtschaftslehre an der Nürnberger Wiso, an welcher er 1971 auch promovierte. Im Anschluss daran wurde er 1971 Leiter des Vorstandsbüros einer deutschen Aktiengesellschaft. Seine Wahl in das erste direkt gewählte Europäische Parlament folgte 1979. 1990 bis 1999 war Dr. Ingo Friedrich Präsident des Europäischen Mittelstandsforums. Zudem zählt die Tätigkeit als Vizepräsident des Europäischen Parlaments (1999 bis 2007) zu seinen Ehrenämtern.

Quelle: www.ingo-friedrich.de

G

Geboren: 31. Oktober 1904
Gestorben: 29. April 2003

Kurt Glässer besuchte 1923 bis 1934 die Vorlesungen zur Betriebswirtschaftslehre und zum Wirtschaftsrecht an der Handelshochschule Nürnberg, der Vorgängerin der WiSo-Fakultät. Gleichzeitig war er Niederlassungsleiter in der Handelsgruppe des Thyssen-Konzerns in Nürnberg. Bis 1970 war er Generaldirektor der Rheinstahl Handelsgesellschaft.

Um Kurt Glässer zu ehren, wurde ihm 2001 die Ehrenmedaille durch des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften verliehen und eine Ehrenbüste im Foyer des Universitätsgebäudes in der Findelgasse aufgestellt. Im gleichen Jahr gründete er die „Kurt-Glässer-Stiftung“ zur Förderung des Lehr- und Forschungsbetriebs an der am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, der zweitgrößten Stiftung der Universität Erlangen-Nürnberg. 2002 wurde er zum Ehrensenator ernannt.

Geboren: 3. Februar 1960

„Investition in kluge Köpfe ist Investition in die Zukunft Deutschlands.“

1987 machte Stephan Michael Götzl seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. Anschließend war er bei der Siemens AG Berlin, Zweigniederlassung, Leiter der Organisation (1987 bis 1988) und bei Kienbaum Unternehmensberatung, Düsseldorf, Seniorberater für Strategie und Organisation (1988 bis 1990). 1991 wechselte er in die Landesregierung Rheinland-Pfalz als Staatssekretär für Umwelt und Gesundheit.

Zur Siemens AG, Bereich Verkehrstechnik kehrte er 1992 Beauftragter des Bereichsvorstandes Erlangen/Berlin zurück. Von dort wurde er 1996 Geschäftsführer der Pfleiderer Infrastrukturtechnik GmbH & Co. KG in Neumarkt. Nachdem er von 1999 bis 2004 als Hauptgeschäftsführer bei der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM) tätig war, gründete er im Jahr 2000 den Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro e,V, (BAyME). Von 2002 bis 2004 war er im Verwaltungsrat der Bundesanstalt für Arbeit. Gleichzeitig wurde er 2002 Ernennung zum Präsidialmitglied der vbw ernannt. 2005 bis 2015 war er Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.

Geboren: 05. Februar 1943

„Ich glaube, es ist wichtiger, dass man studiert, als was man studiert. Natürlich hat mir mein Studium in Erlangen-Nürnberg das nötige betriebswirtschaftliche Wissen vermittelt, um heute ein Unternehmen wie den Bayerischen Rundfunk zu leiten. Was ich an der WiSo aber auch gelernt habe, ist die Fähigkeit, strukturell zu denken, Probleme methodisch anzugehen und über den Tellerrand der eigenen Fachrichtung hinauszublicken. Diese Qualifikationen sind aus meiner Sicht mindestens genauso wichtig wie fachliche Kompetenz.“

1969 machte Dr. Thomas Gruber seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo- Fakultät. Anschließend folgte 1975 die Promotion an der WiSo-Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. 1978 war er als Medienreferent in der Staatskanzlei der Landesregierung Schleswig-Holstein tätig. Von dort aus wechselte er 1981 zum Bayerischen Rundfunk (BR), wo er als Assistent des Fernsehdirektors eingesetzt war. 1984 übernahm er die Redaktionsleitung im Fernsehen des BR. Leiter der Hauptabteilung Intendanz wurde er 1986 und 1990 Leiter des Studios Franken. Seine Karriere beim BR setzte er 1995 fort, als er zum Hörfunkdirektor ernannt wurde. Von 2002 bis 2011 war er Intendant des Bayerischen Rundfunks. Seit 2007 ist er zudem Mitglied des Hochschulrats der FAU.

Geboren: 11. Dezember 1946

„Die WiSo kann ein ganzes Leben prägen.“

Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske machte 1971 seinen Abschluss im Fach Volkswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät wo er anschließend 1978 promovierte. 1991 wurde er Professor für Finanzwissenschaft an der WiSo. Von 1994 bis 1996 übernahm er das Amt des Dekans. 2002 wurde er zum Rektor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Bis 2015 hatte er das Amt des Universitätspräsidenten inne.

H

Geboren: 18. Mai 1943

„Wissenschaftliche Lehre mit unternehmerischer Führungspraxis und politischer Beratung verknüpfen.“

1968 machte Prof. Dr. Helmut Haussmann seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät, an welcher er 1975 promovierte. 1977 wurde er zum Lehrbeauftragten an der WiSo-Fakultät ernannt. In die Politik wechselte er 1984, wo er bis 1988 Generalsekretär der FDP war. Anschließend war er bis 1991 Bundeswirtschaftsminister. Seit 1976 war er zudem Mitglied des Deutschen Bundestages. 1996 wurde er Honorarprofessor für Internationales Management an der WiSo-Fakultät. 2009 erhielt er die Ehrenmedaille der FAU Erlangen-Nürnberg. Außerdem erhielt er 2015 den Ehrenpreis für sein Lebenswerk vom Schöller Forschungszentrum.

Quelle: www.helmut-haussmann.de

Geboren: 03. Mai 1942

„Der Lehrstuhl für Unternehmensführung unter Prof. E. H. Sieber, an dem ich promovierte, war Pionier in der deutschsprachigen Erforschung internationaler Unternehmen. Die wissenschaftliche Mitarbeit dort war systematische Basis meines Werdegangs.“

Dr. Claus Dieter Hoffmann machte 1968 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät, wo er 1972 promovierte. Anschließend trat er 1973 in die Robert Bosch GmbH, Abteilung zentrales Controlling, ein. 1978 wurde er zum Präsident der Robert Bosch GmbH Japan Ltd. Von 1996 bis 2002 war er Mitglied der Geschäftsleitung und Geschäftsführer Robert Bosch GmbH für die Bereiche Finanzen, Controlling und Einkauf/Logistik. Seit 2002 ist er geschäftsführender Gesellschafter der H + H Senior Advisors GmbH.

J

Geboren: 6. März 1980

Dr. Janik studierte am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Sozialwissenschaften. Neben dem Beruf promovierte er zum Thema „Aus betrieblicher Sicht – Arbeitsmarktanalysen anhand des IAB-Betriebspanels“ und schloss diese Promotion 2010 ab. Bei der Kommunalwahl 2008 übernahm er den Vorsitz der Stadtratsfraktion und hatte dieses Amt bis zur Kommunalwahl 2014 inne. Seit 1. Mai 2014 ist er Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

K

Geboren: 02. April 1942

„Ein Geheimnis für berufliche Erfolge gibt es meines Erachtens nicht. Top-Karrieren sind in allererster Linie das Ergebnis von harter Arbeit.“
(Interview mit Ingenieurweb.de am 09. August 2002)

1968 promovierte Dr. Hermut Kormann an der WiSo-Fakultät, wo er 1965 auch seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre machte. 1978 wurde er kaufmännischer Geschäftsführer der Busch-Jäger GmbH. Von dort wechselte er 1981 als Kaufmännischer Leiter des Geschäftsbereiches Industrieanlagen zu Brown, Boverie und Cie (BBC). 1991 wurde er Mitglied des Konzernvorstandes der J.M. Voith AG. Von 2000 bis 2008 war er Vorstandsvorsitzender der Voith AG.

M

Geboren: 08. August 1960

„Als gelernter Volkswirt weiß ich, dass die VWL außer einer Wissenschaft auch ein besonderer Seelenzustand ist, einer, der mir bei meiner jetzigen Arbeit ziemlich nützt. Und das hat mir die WiSo ordentlich beigebracht.“

Dr. Ulrich Maly machte 1987 seine Abschluss im Fach Volkswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät, wo er 1990 auch promovierte. Im gleichen Jahr wurde er Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion in Nürnberg. 1996 bis 2002 war er Kämmerer der Stadt Nürnberg. Seit 2002 ist er Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.

Geboren: 06. August 1943
Gestorben: 28. Juli 2008

„Unsere WiSo verdient es, gefördert zu werden!“

1962 bis 1969 absolvierte Dr. Michael Munkert ein berufsbegleitendes Studium an der WiSo-Fakultät und machte 1969 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre. Im gleichen Jahr gründete Munkert-Kugler + Partner Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte. 1976 promovierte er an der WiSo. 1992 wurde er Aufsichtsratsvorsitzender der RTA Steuerberatungsgesellschaft AG. Zum Vizepräsident der Steuerberaterkammer Nürnberg wurde er 1995 ernannt.

N

Geboren: 02. Juni 1930
Gestorben: 16. Dezember 2012

„Die WiSo – die Anforderungen der Zukunft erspüren und verwirklichen.“

Dr. h.c. Hans Novotny machte 1954 seine Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Vorgängerin der WiSo-Fakultät. Bis 2001 war selbstständiger Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsbeistand in Nürnberg. Ab 1987 war er Vorstandsvorsitzender der Hermann Gutmann-Stiftung. 1992 hat er die Schulstiftung SCHOLA LUDUS in seiner Heimatstadt Eger (Tschechien) mitbegründet. In der gleichen Stadt wurde er 1995 zum Ehrenbürger ernannt. 1997 bis 2004 war er Präsident des Kuratoriums der Hans Frisch-Stiftung. Dr. h.c. Hans Novotny wurde für sein Engagement auch mit der Ehrenmedaille des Fachbereichs geehrt.

P

Geboren: 26. Januar 1941

„Das Studium an der WiSo-Fakultät – zuerst in Erlangen und später in Nürnberg – war für mich eine hochwillkommene Ergänzung zu einer juristischen Ausbildung. Ich habe vor allem die Atmosphäre damals noch in den alten Räumen in Nürnberg in der Findelgasse sehr genossen. Das Studium war für mich eine hervorragende Investition. Ob im Unternehmen, in der Verbandsarbeit oder im Dialog mit der Politik, diese Grundlage kommt mir immer wieder zugute.“

1968 promovierte Dr. Heinrich von Pierer an der Universität Erlangen-Nürnberg und machte 1969 seinen Abschluss im Fach Volkswirtschaftslehre an der WiSo. Im gleichen Jahr trat er in die Siemens AG, Zentralbereich Finanzen, Rechtsabteilung ein. 1989 wurde er Mitglied des Vorstandes der Siemens AG, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Energieerzeugung (KWU) und 1990 Mitglied des Zentralvorstandes der Siemens AG. 1992 wurde Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG und 2005 bis 2007 war er anschließend Vorsitzender des Aufsichtsrates der Siemens AG. 2006 wurde er zum Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg ernannt.

R

Geboren: 15. August 1954

„Das Studium an der WiSo in Nürnberg hat mir durch die außerordentlich große Praxisorientierung wesentlich geholfen, schnell in der Berufswelt Fuß zu fassen!“

Bis 1983 studierte Walter Raizner Wirtschaftswissenschaften und der Informationstechnik und machte seinen Abschluss als Diplomkaufmann an der WiSo-Fakultät. 1991 wurde er zum Leiter der neu geschaffenen IBM Deutschland Direkt Marketing Organisation und anschließend Vertriebschef für den Bereich Fertigung in Süddeutschland. 1998 wurde er zum Vice President, Marketing and Strategy IBM Technology Group, im Corporate Headquarter, USA, ernannt. 2003 bis 2004 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH. Von 2004 bis 2006 war er Mitglied des Vorstandes der Telekom AG, Vorstandsvorsitzender der T-Com.

Geboren: 23. Dezember 1957
Gestorben: 06. April 2005

„Unternehmerisches Denken und eine exzellente ‚handwerkliche‘ Ausbildung – die WiSo hat mir beides mitgegeben.“

1982 machte Konrad Reiss seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. Von 1983 bis 1985 war er bei den Vereinigten Papierwerken Schickedanz & Co als Marketing-/Product Manager eingesetzt. 1986 bis 1992 gründete er GTP-International Human Resources Consultants, Institut für Information und Training und war als geschäftsführender Gesellschafter tätig. 1993 bis 2000 war er CEO bei der Cap Gemini Gruppe. Im Jahr 2000 wechselte Reiss in den Vorstand der DaimlerChrysler Services AG. Dort war er verantwortlich für debis IT-Services. Seit Beginn des Jahres 2003 war Konrad Reiss Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom, am 20. Januar 2003 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems International.

Geboren: 1944

Riesterer machte 1968 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. 1968 bis 1972 war er an der Wiso wissenschaftlicher Assistent, wo er 1971 zum Doktor rer. pol. promoviert. Er trat 1972 in die IHK ein, wo er ab 1980 die Abteilung Volkswirtschaft leitete und 1992 zum Hauptgeschäftsführer bestellt wurde. Riesterer ist Vorstandsmitglied zahlreicher wirtschaftsfördernder Institutionen sowie wissenschaftlicher und kultureller Einrichtungen.Von 1992 – 2008 war er Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Er ist momentan Vorstand der IHK-Kulturstiftung.

Geboren: 25. Juni 1943
Gestorben: 9. November 2015

„An der WiSo habe ich nach Abschluss meines Jura-Studiums den Grundstein für meine Selbständigkeit gelegt. Die WiSo hat eine große Tradition in der praxisnahen Forschung und wissenschaftlichen Lehre. Meine Tätigkeit an der WiSo kommt mir noch heute in meiner praktischen Arbeit zugute. Doch das bezieht sich nicht nur auf mich. Wenn man die Geschäftsführung von Rödl & Partner anschaut, könnte man sagen: Wir sind ein Kind der Nürnberger WiSo!“

Dr. Bernd Rödl schloss 1966 sein Jura-Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg ab. 1968 promovierte er an der Universität Erlangen-Nürnberg und war anschließend von 1970 bis 1973 Assistent am Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der WiSo-Fakultät. 1974 erhielt er seine Zulassung als Zulassung als Steuerberater und 1976 seine Zulassung als Wirtschaftsprüfer. 1977 gründete er Rödl&Partner, wo er als geschäftsführender Partner eingesetzt war.

S

Geboren: 21. März 1942

Hans-Peter Schmidt machte 1969 seinen Abschluss als Diplom-Kaufmann an der WiSo-Fakultät. 1978 wurde er Vorstandsmitglied der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und 1989 Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. Von 2000 bis 2004 war er Präsident der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Von 2002 bis 2015 war er Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe. Seit 2004 ist er Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken.

Geboren: 12. Januar 1969

„Die Jahre auf der Universität waren die Basis für mein unternehmerisches Handeln. Es war eine wichtige und schöne Zeit für mich.“

1995 machte Karl Matthäus Schmidt seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. 1994 gründete er Consors Discount-Broker und wurde 1999 zum CEO ernannt. Im gleichen Jahr ging die Consors AG an die Börse. 2002 bis 2003 war er Deputy-CEO CortalConsors, einer Tochtergesellschaft der BNP Paribas Gruppe. Zwischen 2003 und 2005 war er Vice Chairman der Cortal Consors S.A. Paris und Gründung der KM.s consulting GmbH & Co. KG in Nürnberg. Seit 2005 ist er Sprecher des Vorstands der Quirin Bank, Berlin.

Geboren: 16. Oktober 1948

Thomas A. H. Schöck schloss 1974 sein Jurastudium an der Universität Erlangen-Nürnberg und 1976 machte er seinen Abschluss als Diplom-Volkswirt an der WiSo-Fakultät. Zwischen 1977 und 1980 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Deutsches und Internationales Steuerrecht, Finanz- und Haushaltsrecht der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 1983 bis 1987 war Leiter des Referates „Finanzpolitische Grundsatzfragen“ in der Bayerischen Staatskanzlei. Anschließend war er bis 1988 Leiter des Referates „Kabinettsangelegenheiten, öffentlicher Gesamthaushalt und Europäische Gemeinschaft“ im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. 1988 wurde er Kanzler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zwischen 2000 und 2003 war er Sprecher der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten der Bundesrepublik Deutschland.

Geboren: 06. Oktober 1963

„Zwar war meine Startphase an der Uni damals geprägt von einem riesigen Andrang auf Betriebswirtschaftslehre. Aber noch heute leisten mir Diskussionen und Themen aus dem Studium gute Dienste im Berufsleben.

Sebastian Schwanhäußer machte 1992 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. Zwischen 1992 und 1995 übernahm er die Unternehmensplanung im Bereich Markt und Technik bei der Viag AG. Zwischen 1995 und 1997 war er Produktmanager bei Hunt Manufacturing, Philadelphia, USA. Ab 1997 wurde er als Key Account und Marketing Manager Deutschland der Schwan-STABILO Schwanhäußer GmbH & Co eingesetzt, wo er 1998 die Geschäftsführung übernahm. Seit 2006 ist er Mitglied der Konzernleitung der Unternehmensgruppe Schwan-STABILO.

Geboren: 09. März 1923
Gestorben: 25. August 2016

Dr. Siebiger machte 1959 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. 1951 gründete er eine freiberufliche Praxis als Steuerbevollmächtigter/Steuerberater. 1966 gründete er die DATEV eG, wo er von 1966 bis 1996 Vorstandsvorsitzender war. 1986 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen-Nürnberg verliehen.

Geboren: 10. November 1941

Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert machte 1968 seinen Abschluss im Fach Sozialwissenschaften an der WiSo-Fakultät. 1971 promovierte er an der Universität Linz. Zum Bankdirektor der Deutschen Bank wurde er 1978 ernannt. 1986 wurde er Vorsitzender des Vorstands der Sievert AG & Co. KG. 1997 erfolgte die Ernennung zum Honorprofessor an der Universität Osnabrück, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.

Geboren: 18. Juli 1947

„Die Auswahl aus dem vielfältigen Angebot des BWL-Studiums an der WiSo gab mir die Möglichkeit eigene Stärken und Interessen zu fördern, anstatt wie in der Schule die Schwächen auszumerzen. Dies war die geeignete Basis für eine Berufswelt, in der Unternehmen weit mehr von ihren besten Mitarbeitern abhängen, als gute Leute vom Unternehmen“

Dr. Steffen Stremme machte 1973 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo Fakultät. Neben Tätigkeiten als Vertriebskaufmann für die Region Südamerika bei KWU AG (1975), wurde er 1982 als Geschäftsführer adidas do Brazil, Brasilien, eingesetzt. 1987 wurde er Leiter Controlling der adidas-Gruppe und 1991 Geschäftsführer von adidas Deutschland. Mitglied des Vorstandes der adidas AG wurde er 1993. Ab dem Jahr 1996 wechselte er als Vorsitzender des Vorstandes zur Quelle AG. Seit 1999 ist er Mitglied der Geschäftsführung Media-Saturn-Holding GmbH und seit 1998 im Hochschulrat der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

T

Geboren: 07. März 1961

Dr. Ralf P. Thomas trat 1995 in die Siemens AG ein. Seit 2013 ist er Mitglied des Vorstands der Siemens AG (Chief Financial Officer). Dazwischen übernahm er unter anderem die Siemens AG – Leitung Corporate Finance Accounting, Controlling, Reporting, and Taxes (2004) und war als CFO des Sektors Industry der Siemens AG, Erlangen, Germany tätig (2008).

V

Geboren: 25. Dezember 1878
Gestorben: 30. April 1960

Prof. Dr. Wilhem Vershofen wurde 1916, nachdem er sein Studium an den Universitäten Bonn, München und Jena abgeschlossen hatte, Syndikus der Industrie- und Handelskammer Sonneberg. 1919 wurde er Direktor des Verbandes der deutschen Porzellangeschirrfabriken. Zwischen 1925 und 1940 war er als Professor und Rektor an der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 1934 gründete er die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), wo er auch als Vorstand eingesetzt war. 1940 wurde er wegen seiner kritischen Einstellung zur nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik emeritiert. Nach dem Krieg erhielt er seinen Lehrauftrag für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen zurück, wo er bis 1960 tätig war.

Geboren: 10. Oktober 1953

Dr. Martin Viessmann machte 1979 seinen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät. 1989 promovierte er in Innsbruck zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. 1979 trat er in das Unternehmen Viessmann ein. 1984 wurde er Mitglied der Geschäftsleitung und 1989 geschäftsführender Gesellschafter der Viessmann Gruppe. Seit 2004 ist er Präsident der Industrie- und Handelskammer Kassel.