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Drei, zwei, eins … meins! Prof. Dr. Grimm in der ZEIT zum Thema Auktionstheorie

„Die faszinierenden Arbeiten von Bob Wilson und Paul Milgrom haben auch mich vor 20 Jahren für eine wissenschaftliche Karriere begeistert“ schreibt Prof. Dr. Grimm, Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie und Wirtschaftsweise. In einem Beitrag in der ZEIT Online gibt sie Einblicke in die Forschungsthemen der beiden in dieser Woche für einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften nominierten Stanford-Ökonomen Bob Wilson und Paul Milgrom.

Auktionen sind heute allgegenwärtig. Es geht darum, die Konkurrenz zu überbieten, um ein Objekt zu ersteigern. Eine Gitarre auf eBay, eine Dienstleistung über Plattformen wie MyHammer oder auch – ganz traditionell – ein Kunstwerk im Auktionshaus. Wenn man sich mit den Regeln im Detail beschäftigt, wird es aber schnell kompliziert. Bob Wilson und sein Schüler Paul Milgrom haben wichtige Grundlagen für die Ausgestaltung von Auktionen in unzähligen Wirtschaftsbereichen gelegt. Ihre Beiträge erlauben ein tiefes Verständnis des Verhaltens von Bietern und ermöglichen dadurch eine Bewertung verschiedener Auktionsregeln. Ihre Ideen haben die Frequenzauktionen weltweit geprägt, aber vor allem auch die Grundlage für unzählige Auktionsverfahren in allen Lebensbereichen gelegt. Die Geschichte des diesjährigen Nobelpreises zeigt besonders eindrucksvoll, wie nahe sich in der Ökonomie die Eleganz mathematischer Modelle in der Grundlagenforschung und ihre Anwendungen in der Praxis kommen können.

Den kompletten Text finden Sie auf ZEIT Online.