Forschung

Am 21. Mai 2022 fand im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen erneut die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Auch der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften öffnete zu diesem Anlass seine Türen und war mit zahlreichen interessanten Programmpunkten vertreten. Den ca. 650 Besucherinnen und Besuchern bot sich die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Wissenschaft einzutauchen - hier nun auch die Impressionen des Abends.

Wie funktionieren und kommunizieren Coaching-Chatbots? Was können sie leisten und wo stößt ihr Einsatz (derzeit) an Grenzen? Über diese und weitere Fragen sprach die Redaktion des Coaching-Magazins mit Dr. Katharina Ebner, Wissenschaftlerin an der WiSo Nürnberg. Am Lehrstuhl für Psychologie, insbes. Wirtschafts- und Sozialpsychologie forscht Ebner zum Thema Chatbots im Karriere-Coaching.

Seit März 2000 begleitet und begutachtet ein Wissenschaftlicher Beirat mit Expertinnen und Experten der Arbeitsmarktforschung aus dem In- und Ausland die Arbeit des IAB. Die fachliche Zusammensetzung des Beirats entspricht dabei dem multidisziplinären Ansatz, der das IAB kennzeichnet. Prof. Dr. Christian Merkl arbeitet bereits seit 2012 als Forschungsprofessor mit dem IAB zusammen - künftig gehört er auch dem Wissenschaftlichen Beirat des IAB an.

Die 10. Lange Nacht der Wissenschaften lockt zum Nachtspaziergang mit Lerneffekt. Am Samstag, 21. Mai 2022, zwischen 18.00 und 23.15 Uhr haben Wissbegierige Gelegenheit, Neues in Sachen Forschung an der WiSo zu erfahren. Nach pandemiebedingter Pause des Live-Events freut sich die WiSo endlich wieder Teil der Langen Nacht sein zu können. Insgesamt bietet die Findelgasse 7/9 in diesem Jahr über 20 Programmbeiträge. Interne Akteure, Forschende, Praxispartner und studentische Initiativen stellen sich vor.

Prof. Dr. Sarah Necker ist zur Leiterin des neuen Ludwig Erhard ifo Forschungszentrums für Soziale Marktwirtschaft und Institutionenökonomik, einer Niederlassung des ifo Instituts in Fürth, ernannt worden. Die 40-Jährige beginnt ihre Tätigkeit Anfang Juni 2022. Das neue ifo Zentrum befasst sich damit, das Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft weiterzuentwickeln. Mit der Berufung verbunden ist eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der FAUWiSo.

Die Zahl der Ausbildungsverträge geht seit längerem zurück – ein Negativtrend, der sich in der Corona-Pandemie deutlich verschärfte. Und fehlen heute Auszubildende, fehlen morgen Fachkräfte. Forscherinnen und Forscher haben ein wissenschaftliches Diskussionspapier mit „9+1“ Thesen veröffentlicht. Ihr Ziel: die Berufsausbildung weiterentwickeln, um so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Die 10. Lange Nacht der Wissenschaften lockt zum Nachtspaziergang mit Lerneffekt. Am Samstag, 21. Mai 2022 haben Wissbegierige Gelegenheit, Neues in Sachen Forschung an der WiSo zu erfahren. Im aktuellen WiSo-Blogbeitrag können Sie sich jetzt schon zu einigen der Programmpunkte an der WiSo informieren. In Kürze wird dann auch das allg. Programmheft veröffentlicht.

Wer arbeitslos war, trägt die psychischen Narben dieser Erfahrung auch noch Jahre nach dem Einstieg in einen neuen Job mit sich. Die WiSo-Wirtschaftssoziologen Dr. Andreas Eberl und Prof. Dr. Tobias Wolbring haben, zusammen mit Dr. Matthias Collischon (IAB), das nun mithilfe des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) untersucht. Das Ergebnis: Auch bis zu fünf Jahre nachdem ein neuer Job begonnen wurde, wirkt sich die Arbeitslosigkeit noch negativ auf die Psyche aus.

Das Team der Frauenbeauftragten der FAU lädt wieder zur diesjährigen Emmy-Noether-Vorlesung ein. Mit einem Vortrag zum Thema „From bench to bedside? – Biophysikalische Experimente im Spannungsfeld zwischen Modellsystem und Anwendung“ wird die renommierte Referentin Prof. Dr. Karin Jacobs von der Universität des Saarlandes und Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Vorlesungsreihe fortsetzen.

Ab sofort können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für den Fakultätsfrauenpreis bewerben. Prämiert werden die zwei besten Promotionsvorhaben sowie die zwei besten Forschungsvorhaben von Post-Doktorandinnen, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen ohne Tenure Track.