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Nürnberg erleben

 

Mit Historie in die Zukunft

Kaiserburg_UweNiklas_ctz_071Ob Kaiserburg, historische Altstadt, Stadtmauer oder große Altstadtkirchen und ehrwürdige Patrizierhäuser – die Liste der Sehenswürdigkeiten in Nürnberg ist lang. Die kulturelle Szene blüht nicht nur in Museen und Ausstellungen auf: Meistersinger-, Franken- und Tafelhalle sind Podien musikalischer Kommunikation. Opernhaus, Schauspielhaus, Open Air Konzerte und Kulturläden ergänzen das umfangreiche Kulturprogramm Nürnbergs.

Auch in Innenstadtnähe ist ein Ausflug ins Grüne in Form von weitläufigen Parks, Gärten und Gartenanlagen möglich. Dutzendteich, Wöhrder See, Pegnitzauen – die Naherholung findet zentrumsnah statt. Zu Entdeckungsreisen lädt das Umland ein. Das Neue Fränkische Seenland, die Fränkische Schweiz oder der geschichtsträchtige Rangau sind hier beliebte Ziele.

Wem Naherholung nicht ausreicht, für den lohnt sich die U-Bahn Fahrt zum Nürnberger Flughafen (nur sieben Kilometer von der Altstadt entfernt). Von hier aus gibt es Direktflüge zu über 70 Reisezielen in 21 Ländern.

Auch wenn der größte Trubel in der Innenstadt herrscht, hat Nürnberg auch rundherum kulturelle und gastronomische Hotspots. Das Zentrum ist aber der perfekte Startpunkt, denn zahlreiche lohnenswerte Ziele liegen in Laufweite. Für Liebhaber moderner Kunst lohnt sich ein Besuch im Neuen Museum (Klarissenplatz). Nur wenige Gehminuten entfernt öffnet das bekannte Spielzeugmuseum (Karlstraße 13) seine Pforten. Das Germanische Nationalmuseum (Kartäusergasse 1) mit seinen Sonderausstellungen komplettiert das Nürnberger Bildungsdreieck. Noch ein Beispiel für die kurzen Wege: Wer nach dem dritten Cappuccino in der SkyBar des Admiral Kinos Lust auf Frischluft und einen herrlichen Ausblick hat, der macht sich auf den Weg in Richtung der nahe gelegenen Kaiserburg. Auf halber Strecke befindet sich eine echte Nürnberger Kultstätte – die Meisengeige. Das kleine Kino hat sich auf ausgefallene Produktionen und Lesungen spezialisiert.

Germanisches_Nationalmuseum_und_Strasse_der_Menschenrechte_UweNiklas_008_01Wem der Sinn mehr nach Schauspielerei steht, der fährt mit der U-Bahn zur Haltestelle Opernhaus (Richard-Wagner-Platz) ins Staatstheater. Mit Konzerten, Ballett und Opern auf internationalem Spitzenniveau präsentiert sich Nürnberg hier kosmopolitisch. Quantitativ eher beschaulich, aber qualitativ nicht minder hochwertig ist das kleine Gostner Hoftheater (Austraße 79), auf dessen Bühne sich Kabarett und Theater wohlfühlen, während im Keller JazzSessions und die Comedy Lounge harmonieren. Wer schon mal in der Gegend ist, sollte gleich auf Erkundungstour gehen. Der Stadtteil Gostenhof, der in Anlehnung an ganz ähnlich klingende Szene Gegenden in London und Manhattan von den jungen Nürnbergern auch liebevoll „Goho“ genannt wird, überrascht mit ungewöhnlichen Läden. Ein Beispiel ist die Kernstraße, von der es nach dem Stöbern nicht weit ist zu den sympathischen Kneipen, die sich zwischen fränkischer Wirtschaft und moderner Bar eingenistet haben.

Auch Sportbegeisterten hat Nürnberg viel zu bieten. Der „Club“ (1. FC Nürnberg) bringt seine Fans im Grundig Stadion mindestens genau so oft zum Verzweifeln, wie er sie zum Jubeln bringt. In der Nachbarschaft, in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG (Kurt Leucht Weg 11), spielen die Nürnberg Ice Tigers in der höchsten deutschen Eishockey Liga, der DEL. Die Eisfläche kann aber auch zur Bühne für andere Großereignisse werden, wenn sich etwa musikalische Großkaliber wie Robbie Williams, Die Ärzte oder Elton John ankündigen.

Tiergaertnertorplatz_bei_Nacht_01_Steffen_Oliver_RieseBesonders wichtig für Studierende ist freilich auch das Nachtleben. Im Mach 1 (Kaiserstraße 1) laufen die aktuellsten Beats und werden die neuesten Klamotten ausgeführt. Wer sich für Indierock Bands, Soulweeken der Partys oder die Poetry Slam Szene Nürnbergs interessiert, dem sei das Künstlerhaus K4 (Königstraße 93) ans Herz gelegt. Eine perfekte Einstimmung für jeden Abend bieten auch die Bars in der Inneren Laufer Gasse oder im Umkreis der Weißgerbergasse.

Nur eines darf man bei diesem allzu leichten Zugang zur Ablenkung nicht vergessen: das Studieren.