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Prof. Dr. Tobias Wolbring

Prof. Dr. Tobias Wolbring

Prof. Dr. Tobias Wolbring

Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftssoziologie

Lebenslauf

Tobias Wolbring (Jahrgang 1982) studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und erwarb 2007 ein Diplom in Soziologie (Nebenfächer: Volkswirtschaftslehre, Sozialpsychologie). Er promovierte ebendort 2013 mit “summa cum laude” in Soziologie (Nebenfach Volkswirtschaftslehre). Von 2008 bis 2013 war Prof. Wolbring wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Prof. Norman Braun, Ph.D. am Institut für Soziologie der LMU München, 2013/14 Postdoc an der Professur für Sozialpsychologie und Hochschulforschung (Prof. Dr. Hans-Dieter Daniel) der ETH Zürich und von 2015 bis 2017 Juniorprofessor für Soziologie, insbesondere Längsschnittdatenanalyse an der Universität Mannheim. Seit 2017 ist Prof. Wolbring Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Wirtschaftssoziologie am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Prof. Wolbring erhielt 2014 den Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), im gleichen Jahr den Anatol-Rapoport-Preis der DGS-Sektion “Modellbildung und Simulation” und 2017 den Robert K. Merton Preis des International Network of Analytical Sociology. Seit 2013 ist Prof. Wolbring Mitherausgeber des SSCI-gelisteten Journals “Soziale Welt” und Vorstandsmitglied der DGS-Sektion “Methoden der empirischen Sozialforschung”.

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Wolbring liegen in den Bereichen Analytische Soziologie, empirische Bildungs-/Hochschul-/Wissenschaftsforschung, Lebenszufriedenheitsforschung, Methoden der empirischen Sozialforschung, soziale Ungleichheit, soziale Normen & Devianz und Wirtschaftssoziologie.

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Website des Lehrstuhls.

2019

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2016

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  • Eine lebensverlaufssoziologische Perspektive auf das Arbeitsangebot: Zeitliche, institutionelle und soziale Einbettung als Determinanten individueller Reservationslöhne
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 1. Februar 2020 - 31. Januar 2022
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Der deutsche Arbeitsmarkt ist seit den Hartz-Reformen durch eine
    steigende Beschäftigungsquote, einen zunehmenden
    Fachkräftemangel und einen wachsenden Niedriglohnsektor
    gekennzeichnet. Da auf solchen Arbeitsmärkten – verschärft durch
    den demographischen Wandel – mehr Arbeit nachgefragt als
    angeboten wird, kommt dem Arbeitsangebot und insbesondere dem
    mit ihm eng verbundenen Reservationslohn eine zentrale Rolle für
    das Verständnis solcher Arbeitsmärkte zu. Während sich die
    ökonomische Forschung seit geraumer Zeit mit den Determinanten
    des Reservationslohns und damit des Arbeitsangebots befasst hat,
    steht – trotz einiger offensichtlicher theoretischer und empirischer
    Leerstellen – eine soziologische Auseinandersetzung mit der
    Thematik noch weitgehend aus. Das Forschungsprojekt soll einen
    Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke leisten und auf
    Grundlage des Lebensverlaufsansatzes eine dezidiert soziologische
    Perspektive auf das Arbeitsangebot entwickeln. Im Vordergrund
    stehen die Effekte der zeitlichen, institutionellen und sozialen
    Einbettung auf den individuellen Reservationslohn. Die Wirkungen
    dieser drei Einbettungsformen sollen zunächst theoretisch modelliert
    und dann auf Grundlage des Panels „Arbeitsmarkt und Soziale
    Sicherung“ (PASS) unter Nutzung moderner Verfahren der
    Kausalanalyse empirisch untersucht werden. Besonderes Augenmerk
    wird dabei auf Bevölkerungsgruppen gelegt, welche aufgrund
    prekärer Lebenslagen und institutioneller Rahmenbedingungen unter
    Druck stehen, ihren Reservationslohn abzusenken und schlechter
    bezahlte Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Das Projekt füllt
    damit nicht nur wichtige Lücken im Verständnis der Funktionsweise
    von Arbeitsmärkten, sondern liefert auch einen zentralen Beitrag zur
    Ungleichheits- und Armutsforschung.

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