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Auszeichnungen Schöller Forschungszentrum

Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft

Die Auswahl der geförderten Wissenschaftler und Projekte obliegt dem Steuerungskreis des Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrums. Dem Steuerungskreis gehören zahlreiche hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an: der bayerische Ministerpräsident a. D. Dr. Günther Beckstein, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) Prof. Dieter Kempf, der Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger, der Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken Markus Lötzsch, das Aufsichtsratsmitglied der LEONI AG Dr.-Ing. Klaus Probst, Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Osterloh sowie der Vorstand der Schöller-Stiftungen Rainer Hattenberger.

100 Jahre Dr. h.c. Theo Schöller

Am 18. Juni 2017 wäre Theo Schöller 100 Jahre alt geworden. Die Stadt Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Schöller-Stiftungen feierten dieses Ereignis im Rahmen der jährlich stattfindenden Festveranstaltung des Schöller Forschungszentrums unter dem Motto „100 Jahre Dr. h.c. Theo Schöller“ im Historischen Rathaussaal. Grußworte hielten der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. Ulrich Maly, der Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger sowie der bayerische Ministerpräsident a. D. Dr. Günther Beckstein. Prof. Dr. Gregor Schöllgen, der Verfasser der Schöller-Biographie „Der Eiskönig“, hielt die Festrede.

Dr. h.c. Theo Schöller

Theo Schöller zählt zu den großen Pionierunternehmern der deutschen Lebensmittelindustrie und ist eine der Symbolfiguren des deutschen Wirtschaftswunders. Der in Nürnberg geborene Sohn eines Möbelfabrikanten hatte nach seiner Schulausbildung gemeinsam mit seinem Bruder Karl zunächst eine Agentur für Kinowerbung betrieben. Als er in einem Berliner Varieté sein erstes Eis am Stiel aß, begeisterte ihn die Idee so sehr, dass er 1937 in die Herstellung von „Steckerles-Eis“ einstieg. Der eigentliche wirtschaftliche Erfolg setzte dann in den 60er Jahren ein, als das Eisgeschäft durch die Lebkuchenproduktion ergänzt und somit die Ganzjahresbeschäftigung der Mitarbeiter gewährleistet werden konnte. Schöller stieg zum zweitgrößten Speiseeishersteller am deutschen Markt auf.

Theo Schöller begann früh damit, auch andere an seinem wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. 1988 wurde die Theo und Friedl Schöller-Stiftung ins Leben gerufen, 1992 folgte die Gründung der Theo und Friedl Schöller Förder-Stiftung und 1993 die Schöller Familien-Stiftung. Seiner Heimatstadt immer verbunden, konzentrierte er sich bei seinem Mäzenatentum vor allem auf die Stadt Nürnberg, die FAU Erlangen-Nürnberg und das Klinikum-Nürnberg. Auch die heutigen Aktivitäten der Schöller-Stiftungen stehen nach wie vor in dieser Tradition.

Theo Schöller hat für seine unternehmerische Tätigkeit und seine gemeinnützigen Aktivitäten zahllose und höchste Ehrungen erhalten. Dazu gehören u. a. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Bayerische Verdienstorden sowie die Staatsmedaille des Freistaats Bayern für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. Die Stadt Nürnberg verlieh ihm die Goldene Dürer-Medaille, die Bürgermedaille sowie die Ehrenbürgerwürde. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Vollversammlung und verlieh ihm die Kammerverdienstmedaille und die Ehrenmedaille in Gold. Theo Schöller war Honorarkonsul der Republik Österreich sowie Ehrensenator und Ehrendoktor der FAU Erlangen-Nürnberg.

Senior Fellow

Prof. Samir Chatterjee, Ph.D.

Samir Chatterjee ist Lehrstuhlinhaber des Fletcher Jones Chair of Design, Technology & Management an der Claremont Graduate University sowie Gründungsdirektor von IDEA Labs (Innovations Design Empowerment Applications Laboratory). Seit 2017 ist er zudem Lehrbeauftragter für Design & Innovation an der USC Iovine & Young Akademie der University of Southern California. 2015 wurde er mit dem Distinguished Lifetime Achievement Award für seine Verdienste auf dem Gebiet der Design Science ausgezeichnet. Neben der Design Science gehört auch die Telemedizin zu seinen Forschungsinteressen.

Fellows

Dr. Lorenz Graf-Vlachy

Lorenz Graf-Vlachy ist Akademischer Rat an der Universität Passau. Seine Forschung beschäftigt sich mit verhaltenswissenschaftlichen Aspekten von Strategie sowie mit Innovation und Digitalisierung. Er ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker und wurde im strategischen Management an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg promoviert. Er studierte im MBA-Programm der Indiana University, USA und an der Tongji-Universität, China. Weiterhin war er Visiting Scholar an der Penn State University, USA. Vor seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war er als Projektleiter bei The Boston Consulting Group (BCG) in München und beim World Economic Forum (WEF) in Genf, Schweiz beschäftigt.

Dr. Tim Alexander Herberger

Tim Alexander Herberger studierte Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität St. Gallen. Im Anschluss promovierte er über Finanzierungsstrategien in der Aus- und Weiterbildung von Studierenden am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 2018 nahm er die Universitätsdozentur und Leitung des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre I an der Andrássy Universität Budapest an. Seine Forschungsinteressen liegen u.a. in der empirischen Kapitalmarktforschung, in der Bewertung von Humankapital sowie in der Finanzintermediation und Finanzmarktkommunikation.

Dr. Cynthia Sende

Cynthia Sende studierte Psychologie an der Technischen Universität Dresden. Nach ihrer Tätigkeit als Projektleiterin in einer personalpsychologischen Unternehmensberatung promovierte sie am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über die Aussagekraft von Arbeitszeugnissen in der Personalauswahl. Ihre Forschungsschwerpunkte sind eignungsdiagnostische Methoden (insbes. Referenzen) sowie die Wirkung von Digitalisierung und Flexibilisierung in der Arbeitswelt.