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Fachbereich

Verantwortung in Forschung und Lehre

 

Forschungsaktivitäten zur Nachhaltigkeit

Die Forschung am Fachbereich zielt auf die Lösung zentraler Zukunftsfragen in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie liefert innovative Ideen und Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln. Der Transfer neuer Forschungserkenntnisse in die Praxis kann dabei gesellschaftliche Entwicklungen positiv mitgestalten. Zum Spektrum der Forschungsaktivitäten zählen beispielsweise Energiethemen mit dem Fokus auf Energiemärkten und Energiesystemanalysen, die Digitalisierung der Wirtschaft und Nachhaltigkeitsmanagement in Organisationen.

Eine Auswahl unserer Forschungsaktivitäten umfasst unter anderem:

Sei es die Energiewende oder das Thema Industrie 4.0: Um komplexen gesellschaftlichen Fragen zu begegnen, brauchen wir sowohl das Fachwissen unterschiedlicher Disziplinen als auch die Zusammenführung spezialisierten Fachwissens zu problemgerechten Lösungen. Das Center for Management, Technology and Society (CMTS) der FAU mit Beteiligung des Fachbereichs bietet eine Plattform für einen solchen Austausch an der thematischen Schnittstelle von Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft.

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Das neue Forschungsprojekt „Sustainable Smart Industry – The Industrial Internet of Things as a Model for Sustainable Industrial Value Creation“ wird im Rahmen der Emerging Fields Initiative der FAU für zunächst zwei Jahre gefördert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt erforscht das Projektteam unter Berücksichtigung der technologischen Infrastruktur die ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzenpotenziale der Industrie 4.0. Ziel der Forschungsbemühungen ist die Entwicklung eines Nachhaltigkeitsmodells, das die positiven Zielwirkungen dieser Dimensionen integriert und auf verschiedene Unternehmenscharakteristika, wie z.B. Unternehmensgröße oder Position in der Wertschöpfungskette, übertragbar ist.

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Das Projekt untersucht die Einflüsse von Marktdesign und Regulierung auf die Entwicklung des Stromsektors und die wirtschaftlichen Schlüsselfaktoren. Methodisch kombinieren die Experten dazu theoretische, empirische und experimentelle Verfahren. Analysiert werden etwa Regeln der Preisbildung an der Leipziger Strombörse, die Folgewirkungen des Emissionshandels, sowie Alternativen zur derzeitigen Praxis der Förderung von erneuerbaren Energien durch das EEG. Der wirtschaftliche Nutzen innovativer Technologien wie Smart Metering und Smart Grid wird durch diese Arbeitsgruppe fundiert bewertet. Weiterhin gehen die Wissenschaftler der Fragestellung nach, mit welchen Technologien der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix auch langfristig und nachhaltig gesteigert werden kann. Auf Basis gesicherter Forschungsergebnisse beteiligt sich der EnCN am energiepolitischen Diskurs.

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Die Liberalisierung des Energiemarktes sowie der zunehmende Ausbau erneuerbarer Energien stellen neue Anforderungen an unser Energiesystem im Hinblick auf den Ausbau von Netzen, die Produktion, Verteilung sowie zukunftsweisende Stromspeichertechnologien. Eine erfolgreiche Transformation hin zu einem „Smart Energy System“ hängt dabei wesentlich von adäquaten Investitionsanreizen und der Attraktivität der Geschäftsmodelle der beteiligten Stakeholder ab. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes sollen daher das Energiesystem und die Geschäftsmodelle der Beteiligten interdisziplinär analysiert werden. Ziele sind die Generierung von neuen und dringend erforderlichen Erkenntnissen zur Interaktion zwischen Geschäftsmodellen und Regulierung unter Berücksichtigung der technischen Referenzmodelle sowie die Ableitung von Empfehlungen für politische und regulatorische Rahmenbedingungen zur Sicherstellung einer erfolgreichen Transformation des Energiesystems.

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Das BMBF-geförderte CODIFeY startet unter der Voraussetzung, dass nicht die Technologie selbst, sondern die Akzeptanz in der Bevölkerung eine verstärkte Ausbreitung von Elektromobilität verhindert. Ziel des Projektes ist es, aufzuklären, wissenschaftlich qualifiziert zu informieren und mehr Nutzer für Elektromobilität zu begeistern. Darüber hinaus sollen innovative Dienstleistungen rund um das Thema e-Mobility entwickelt und umgesetzt werden. Das Verbundprojekt in Kooperation mit weiteren externen Partnern wird an der FAU von den Lehrstühlen für Wirtschaftsinformatik 1 (Prof. Möslein), für Marketing (Prof. Fürst) und für Corporate Sustainability Management (Beckmann) bearbeitet.

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Verantwortung in der Lehre

Ziel der Lehre am Fachbereich ist unter anderem die Entwicklung der Studierenden zu kritischen, eigenverantwortlichen Persönlichkeiten – Persönlichkeiten, die ihre erworbenen Kompetenzen selbständig und verantwortungsvoll zum Wohl von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen. Nachhaltigkeit in der Lehre bedeutet ebenso einen Erwerb von Wissen und Kompetenzen, der dauerhaft tragfähig für beruflichen Erfolg ist.

Eine Auswahl unserer Lehraktivitäten umfasst unter anderem:

Als Studierende im Bachelor und Master erarbeiten Sie in den Kernveranstaltungen des Lehrstuhls fundierte Fachkenntnisse zu den Grundlagen, Konzepten und Instrumenten des Nachhaltigkeitsmanagements sowie der Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility). In Vertiefungsangeboten lernen Sie, dieses Fachwissen in spezifischen Kontexten (bspw. in einer bestimmten Branche) oder in bestimmten Organisationsformen (bspw. in klein- und mittelständischen Unternehmen) problembezogen anzuwenden.

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Im Service Learning wird das außeruniversitäre ehrenamtliche Engagement (‚Service‘) verbunden mit einer fachlichen Fortentwicklung der Studierenden (‚Learning). D. h. regelmäßig wird eine von einem Lehrstuhl konzipierte Lehrveranstaltung angeboten in deren Rahmen die Studierenden fachlich vorbereitet werden, den ehrenamtlichen Dienst durchführen und in der Lehrveranstaltung reflektieren.

Vom Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung wird beispielsweise ein Transferseminar zum Projekt „WiSo-Bildungspaten“ angeboten.

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Fünf Jahre nach Fukushima soll im Projektseminar Bilanz gezogen werden: Welche Rolle spielen dezentrale Energielösungen zur Realisierung der Energiewende? Das Center for Management, Technology and Society (CMTS) veranstaltet hierzu ein interdisziplinäres Projektseminar für Studierende aus TechFak, PhilFak, NatFak und FB WiWi.

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Unter dem Titel „Nachhaltigkeitsmanagement an Universitäten – ein Projektseminar am Beispiel des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften“ bot Prof. Markus Beckmann, Lehrstuhl für Nachhaltigkeitsmanagement, ein Projektseminar für Bachelor-Studierende an. Dort erarbeiteten die teilnehmenden Studierenden nachhaltige Konzepte für verschiedene Handlungsfelder am Fachbereich. Im Blogbeitrag erfahren Sie mehr über die Inhalte und den Ablauf des Seminars.

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