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Fakultätsbeauftragte für Studienzuschüsse (zuständig für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)

Ideenmanagement

Innovative Unternehmen sind nicht nur durch preisbasierte Wettbewerber bedroht, die auf von anderen geschaffenen und eingeführten Innovationen aufbauen, sondern auch immer wieder durch Unternehmen, die selbst innovativ sein wollen. Unter diesen Umständen ist die Förderung von Innovationen, die Entwicklung fortschrittlicher Angebote und die Wahrung der Einzigartigkeit für technologieorientierte Unternehmen von größter Bedeutung sein. Dies trifft nicht nur auf entwickelte Märkte zu, sondern auch auf Schwellenländer, die auch selbst immer innovativer werden. Um in diesem Umfeld zu bestehen, sind Ideen, Erfindungen und letztlich Innovationen entscheidend für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.Am Lehrstuhl für Technologiemanagement der FAU konzentrieren wir uns in diesem speziellen Forschungsbereich auf alle wesentlichen Aspekte des Ideenmanagements mit dem Schwerpunkt auf Technologieunternehmen. Schwerpunktthemen sind: 

  1. "Kreativität" und "Charisma", deren 
  2. "Management von Schutzrechten" sowie 
  3. "Diffusion von Innovationen".

Insbesondere behandeln wir folgende Forschungsfragen:

  • Wie können Unternehmen "Kreativität", „Ideengenerierung“ und "Charisma" einsetzen, um ihre Innovationsaktivitäten zu fördern?
  • Wie kann man in Zeiten von „Design Thinking“ „Kreativitätsworkshops“ und „Kreativitätstechniken“ effizient in den frühen Phasen des Innovationsprozesses einsetzen?
  • Welche Optionen gibt es, ein modernes Betriebliches Vorschlagswesen bzw. Ideenmanagement einzusetzen?
  • Wie lässt sich die „Innovationsleistung" von technologieorientierten Unternehmen messen? Können Innovationsleistungsindikatoren im gesamten Forschungs- und Entwicklungsprozess (F&E) eingesetzt werden, um die Innovationsaktivitäten der Unternehmen zu steuern?
  • Welchen Beitrag kann das Management „geistiger Eigentumsrechte“ in den Gesamtstrategien der Unternehmen leisten?
  • Welche Rolle spielen Dominant Designs in der Diffusion von Innovationen?

(exemplarisch Lehrstuhl für Informatik 4, da bereits Daten da)

Betriebssysteme

Dieser für den Lehrstuhl sehr zentrale Forschungsbereich beschäftigt sich mit Konzepten und Techniken zur gezielten Zuordnung von Rechenressourcen zu den darum konkurrierenden Prozessen und der damit verbundenen Steuerung der Ausführung der jeweiligen Maschinenprogramme. Dabei werden nicht nur analytische Verfahren betrachtet, sondern vor allem auch konstruktive Ansätze verfolgt. Betrachtet werden maßgeschneiderte Betriebssystemstrukturen entsprechend den Erfordernissen einer jeweiligen Anwendungsdomäne, sowohl als Eigenentwicklung von Grund auf neu oder als Erweiterung beziehungsweise Anpassung bereits bestehender Lösungen. In funktionaler wie auch nicht-funktionaler Hinsicht ist die Herangehensweise einerseits anwendungsorientiert und andererseits hardwarezentrisch. Die Arbeiten sind vor allem geprägt durch die Technologie mehr- oder vielkerniger Prozessoren und den damit verbundenen Herausforderungen in der Koordinierung von Kommunikation und Konkurrenz paralleler Prozesse.


Teilprojekt C1 erforscht Systemsoftware für invasiv-parallele Anwendungen. Bereitgestellt werden Methoden, Prinzipien und Abstraktionen zur anwendungsgewahren Erweiterung, Konfigurierung und Anpassung invasiver Rechensysteme durch eine neuartige, hochgradig flexible Betriebssystem-Infrastruktur. Diese wird zur praktischen Anwendung in ein Unix-Wirtssystem integriert. Untersucht werden (1) neue Entwurfs- und Implementierungsansätze nebenläufigkeitsgewahrer Betriebssysteme, (2) neuartige AOP-ähnliche Met…

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Thema des Vorhabens ist die effiziente Nutzung von Kernen homogener oder heterogener massiv-paralleler Prozessoren für Betriebssystemprozesse im Namen von ablaufenden (nichtsequentiellen) Anwendungsprogrammen. Im Vordergrund stehen konstruktive Ansätze zur Vorbeugung, Vermeidung und Verbergung von Latenzen, hervorgerufen beim Zugriff konkurrierender Prozesse auf gemeinsame Betriebsmittel und bei Ausführung von Systemfunktionen. Schwerpunktmäßig untersucht werden optimistische Verfahren der Inte…

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Untersucht werden Anforderungen und Mechanismen zum Schutz vor böswilligen Angreifern für ressourcengewahre rekonfigurierbare Hardware/Software-Architekturen. Der Fokus liegt auf der Umsetzung von Informationsflusskontrolle mittels Isolationsmechanismen auf Anwendungs-, Betriebssystems- und Hardwareebene. Ziel der Untersuchungen sind Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Sicherheit und Vorhersagbarkeit kritischer Eigenschaften eines invasiven Rechensystems.

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Verteilte Systeme

Verteilte Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus mehreren, weitestgehend eigenständigen und über ein Netzwerk miteinander verbundenen Komponenten bestehen, die einen gemeinsamen Dienst anbieten. Abhängig von der konkreten Ausprägung kann es sich hierbei beispielsweise um die auf wenige Rechner begrenzte redundante Speicherung kleiner Dateien handeln, oder aber auch um die massiv parallele Verarbeitung großer Datenmengen im Rahmen weltumspannender Cloud-Anwendungen. Während sich durch die Verteiltheit eines Systems einerseits neue Möglichkeiten eröffnen, wie etwa eine Verbesserung der Fehlertoleranzeigenschaften durch Replikation von Daten oder Berechnungen, ergeben sich andererseits zusätzliche Herausforderungen, wie zum Beispiel die effiziente Bereitstellung von Diensten bei einer Verteilung auf mehrere geografische Standorte. Ziel der Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls ist die Entwicklung von Konzepten und Techniken, die es Systemen erlauben, die sich durch Verteilung bietenden Chancen zu nutzen und dabei die zur Verfügung stehenden Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen.

Durch Einführung von Redundanz ist es möglich verteilte Systeme zu bauen, die nicht nur Ausfälle einzelner Komponenten tolerieren können, sondern beliebiges Fehlverhalten. Leider ist diese Robustheit beim Rückgriff auf existierende Ansätze nur auf Kosten eines stark erhöhten Ressourcenverbrauchs zu erreichen, so dass der erforderliche Mehraufwand den eigentlichen Nutzen oftmals übersteigt. Der Fokus des Projekts „Resource-Efficient Fault and Intrusion Tolerance (REFIT)“ liegt darauf Protokolle und Systeme zu entwickeln, die Fehlertoleranz und Ressourceneffizienz miteinander in Einklang bringen. Zentrale Herangehensweise ist hierbei, die Redundanz während des Normalbetriebs eines System auf das Nötigste zu beschränken und zur Tolerierung von Fehlern erforderliche Ressourcen nur im Rahmen der Fehlerbehandlung zu belegen.

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Das Projekt entwickelt Transportkanäle für Cyber-physische Netzwerke. Solche Transportkanäle müssen Latenz- und Resilienz-gewahr sein; d. h. die Latenz, welche die Anwendung sieht, muss vorhersagbar und in gewissen Grenzen, u. a. durch eine Balance von Latenz und Resilienz, garantiert sein. Dies ist nur möglich durch einen neuartigen Transport-Protokollstapel und dessen adäquaten Unterbau (Betriebssystem sowie die Betriebssystem-nahen Ebenen des Protokollstapels). Dazu führt das vorliegende Vorhab…

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Echtzeitsysteme

Echtzeitsysteme – Der Begriff Echtzeit ist einer der am meisten strapazierten Begriffe der Informatik und wird in den verschiedensten Zusammenhängen benutzt: Echtzeitstrategiespiel, Videobearbeitung in Echtzeit, Echtzeitsteuerung, Echtzeitkommunikation, und viele mehr. Tatsächlich zeichnen sich Echtzeitsysteme nicht durch ihre Geschwindigkeit, sondern durch ihre Kopplung an die (echte) Realzeit aus. Ihr Ziel ist die rechtzeitige Bereitstellung von Funktionen und Ergebnissen. Abhängig von der Betrachtungsebene spricht man allgemein von eingebetteten Systemen oder, um den regelungstechnischen Anteil hervorzuheben, von Cyber-Physical Systems. Entsprechend weit spannen sich die Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls auf. Den Kern bilden hierbei Arbeiten im Bereich der klassischen Systemsoftware (Echtzeitbetriebssystem) und der Erforschung neuartiger Mechanismen zur Ablaufplanung und Koordinierung von Echtzeitaufgaben sowie deren Analyse hinsichtlich funktionaler und nicht-funktionaler Eigenschaften wie Zeit, Energie oder Ressourcenverbrauch.



Im Kontext der Gesamtvision der Forschergruppe BATS ist es das Ziel des Teilprojekts ARTE (adaptive run-time environment, TP 2) eine flexible Systemsoftwareunterstützung zu entwickeln. Diese soll es ermöglichen, für die Verhaltensbeobachtungen von Fledermäusen (TP 1) verteilte Datenstromanfragen (TP 3) auf einem heterogenen Sensornetzwerk (TP 4), bestehend aus stationären (TP 5) und mobilen (TP 7) Sensornetzwerkknoten, zu etablieren. Eine besondere Herausforderung stellen hierbei die knappen Ressourcen dar, im speziellen Speicher und Energie, sowie die wechselhafte Konnektivität der nur 2 g schweren mobilen Knoten. In Anbetracht dieser vielfältigen und teilweise konfligierenden Anforderungen soll ARTE in Form einer hochkonfigurierbaren Softwareproduktlinie realisiert werden. Ziel ist es, sowohl die unterschiedlichen funktionalen Anforderungen zwischen mobilen und stationären Knoten zu unterstützen, als auch wichtige nichtfunktionale Eigenschaften, wie niedriger Speicherverbrauch und Energieeffizienz. Entsprechend soll schon bei der Entwicklung von ARTE der Konfigurationsraum werkzeuggestützt und gezielt auf nichtfunktionale Eigenschaften untersucht werden, um gemäß der Anforderungen an das Projekt später im Einsatz eine optimierte Auswahl von Implementierungsartefakten zu bieten. Dabei ist explizit die dynamische Anpassbarkeit von Anwendungs- wie auch von Systemfunktionen zu berücksichtigen. Auf funktionaler Ebene wird ARTE Systemdienste in Gestalt einer Middleware bereitstellen, die Anpassung und Erweiterung zur Laufzeit unterstützt und auf Datenstromverarbeitung zugeschnitten ist, um eine ressourceneffiziente und flexible Ausführung von Datenstromanfragen zu ermöglichen.

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Der I4Copter hat seinen Ursprung im CoSa Projekt, wo er als Demonstrator für echt sicherheitskritische Systemsoftware eingesetzt wird. Stärker als zu Anfang angenommen erwies sich das Projekt während der Entwicklung des Prototypen als Herausforderung, sowohl im Sinne der Systemkomplexität als auch in den Anwendungsmöglichkeiten. So stellt die für die Regelung, Navigation und Kommunikation notwendige Software eine umfassende und anspruchsvolle Anwendung für die…

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Das Projekt ARES befasst sich mit der Entwicklung von adaptiven Eingebetteten Echtzeitrechensystemen welche Echtzeitsignalverarbeitung und Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Energie garantieren:

Eingebettete System stützen sich häufig auf eine komplexe Sensorik für die Erfassung der Umwelt. Ein integraler Bestand dieser Systeme ist eine nicht minder komplexe Signalverarbeitung und Regelung. Da ihre Funktion maßgeblich von der rechtzeitigen Bereitstellung der Ergebnisse abhän…

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Das Projekt Real-Time Systems Compiler (RTSC) entwicklet einen Betriebssystem-gewahren übersetzer, welcher eine implementierungsagnostische Manipulation der Echtzeitsystemarchitektur von gegebenen Echtzeitanwendungen ermöglicht. Eine derartige Transformation der Architektur ermöglicht beispielsweise die überführung eines ereignisgesteuerten in ein zeitgesteuertes Echtzeitsystem. Letztere lassen sich beispielsweise wesentlich einfacher hinsichtlicher ihrer Sicherheit und Zuverlässigkeit verifizieren sind jedoch auch typischerweise mit signifikant höheren Entwicklungskosten verbunden. Die praktischen Vorteile einer automatsierten überführung mittels des RTSCs liegen entsprechend auf der Hand.

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Das Ziel von AORTA ist die Verbesserung der Vorhersagbarkeit von dynamischen, gemischt-kritischen Echtzeitsystemen durch die Extraktion kritischer Pfade, deren Transformation in statische äquivalente sowie einer zeitgesteuerten Ausführung. Da diese im Vergleich mit ereignisgesteuerten Abläufen jedoch zum Brachliegen von Ressourcen neigt, soll das grundsätzlich optimistische Ausführungsmodell gemischt-kritischer Echtzeitsysteme beibehalten werden und nur im Notfall eine Umschaltung in den stat…

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Das Projekt entwickelt Transportkanäle für Cyber-physische Netzwerke. Solche Transportkanäle müssen Latenz- und Resilienz-gewahr sein; d. h. die Latenz, welche die Anwendung sieht, muss vorhersagbar und in gewissen Grenzen, u. a. durch eine Balance von Latenz und Resilienz, garantiert sein. Dies ist nur möglich durch einen neuartigen Transport-Protokollstapel und dessen adäquaten Unterbau (Betriebssystem sowie die Betriebssystem-nahen Ebenen des Protokollstapels). Dazu führt das vorliegende Vorhab…

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Future hardware designs for embedded systems will exhibit more parallelism at the price of being less reliable. This bears new challenges for system software, especially the operating system, which has to use and provide software measures to compensate for unreliable hardware. However, dependability in this respect is a nonfunctional concern that affects and depends on all parts of the system. Tackling it in a problem-oriented way by the operating system is an open challenge: (1) It is still unclear,…

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Ein maßgebliches Entwurfsziel von
sicherheitskritischen Regelungssystemen ist die nachweisbare Einhaltung
eines spezifischen Qualitätsziels im Sinne der Regelgüte. Dies bedingt
die Bereitstellung einer entsprechenden Dienstgüte durch das darunter
liegende Echtzeitbetriebssystem in Form von Ressourcen. Der Zusammenhang
zwischen der auf zeitlichen Parametern basierenden Dienstgüte und der
resultierenden Regelgüte ist dabei jedoch nicht immer einfach: Der
nötige Ausführungsaufwand variiert deutlich mit der Situation und
Störanregung und umgekehrt haben die konkreten Ausführungsbedingungen
einen qualitativen Einfluss auf die Regelgüte. Um trotz all dieser
Zusammenhänge die Einhaltung der Regelgüte zu gewährleisten, werden
typischerweise pessimistische Überabschätzungen, insbesondere der
maximalen Ausführungskosten, getroffen. Daraus ergibt sich letztlich ein
hinsichtlich der bereitgestellten Ressourcen stark überdimensioniertes
System, wobei der Grad der Überdimensionierung mit der Komplexität und
Dynamik des betrachteten Systems überproportional steigt. Hierdurch ist
zu erwarten, dass die bisherigen pessimistischen Entwurfsmuster und
Analysetechniken in Zukunft an ihre Grenzen stoßen. Ein Beispiel hierfür
sind komplexe, adaptive und gemischt- kritische Fahrassistenz- und
Autopilotfunktionen in Fahrzeugen, bei denen eine allgemeingültige
Garantie für alle Fahrsituationen und Umweltbedingungen weder zweckmäßig
noch realistisch ist. Die skizzierte Problematik ist letztlich nur
durch eine interdisziplinäre Betrachtung regelungstechnischer und
echtzeitsystemorientierter Aspekte zu lösen. Das Forschungsvorhaben geht
von existierendem Wissen zum Entwurf von Echtzeitregelungssystemen mit
weichen, festen und harten Zeitgarantien aus. Es wird die Grundannahme
getroffen, dass der Rechenzeitbedarf der Anwendung signifikant zwischen
typischer und maximaler Störanregung variiert und entsprechend zu
situationsabhängigen Reserven führt. Hinterfragt wird der rein auf
zeitlichen Eigenschaften basierende Entwurf des Gesamtsystems ohne
Berücksichtigung der Dynamik der Regelgüte und die damit einhergehende
pessimistische Auslegung. Das Ziel des Vorhabens ist die Vermeidung von
Pessimismus beim Entwurf von harten Echtzeitsystemen für
Regelungsanwendungen mit strikten Qualitätsgarantien und somit die
Auflösung des Zielkonfliktes zwischen der Garantie der Regelgüte und
einer hohen mittleren Leistungsfähigkeit des Systems. Der verfolgte
Lösungsansatz stützt sich auf einen gemeinsamen Entwurf von
Regelungsanwendung und Ausführungsumgebung und umfasst die folgenden
drei Kernpunkte: die modellgestützte Bewertung der Regelgüte, eine
vorausschauende Ablaufplanung von Regelungsaktivitäten und ein hybrides
Ausführungsmodell zur Einhaltung der Garantien.

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Energiebewusste Systeme

Der Forschungsbereich Energiebewusste Systeme befasst sich mit Forschungsarbeiten zur Etablierung energiebewusster Systemsoftware. Die Arbeiten im Forschungsbereich betreffen heterogene Systeme unterschiedlicher Systemklassen: Von eingebetteten Systemen bis hin zu Systemen aus dem Bereich des Hochleistungsrechnens.

Die wissenschaftlichen Fragestellungen des Forschungsbereiches ergeben sich aus dem verantwortungsbewussten Umgang mit Systemressourcen, deren Verwaltung dem Betriebssystem obliegt. Die sorgfältige Verwendung der zur Verfügung stehenden Energieressourcen für die Durchführung anstehender Arbeitsaufträge (z.B. Prozesse, Programmfäden) spielen dabei die entscheidende Rolle: Nicht-funktionale Systemeigenschaften (z.B. Effizienz, Betriebsdauer) werden nur durch eine möglichst optimale und reibungsfreie Anpassung von Software- und Hardwarekomponenten erreicht. Die enge Verzahnung von Betriebssystemkomponenten mit der Anwendungsschicht einerseits und der bestmögliche Einsatz hardwareseitiger Mechanismen zur Reduktion des Leistungsbedarfs zur Betriebszeit andererseits, sind die Grundvoraussetzung für die Etablierung von Energiebewusstsein auf Systemebene.

Die Projekte im Forschungsbereich Energiebewusste Systeme befassen sich mit Arbeiten aus den Forschungsgebieten der energiebewussten Programmierung, der energiebewussten Ablaufplanungund dem Entwurf und Betrieb energiebewusster Betriebssystemkomponenenten.

 


Im Kontext der Gesamtvision der Forschergruppe BATS ist es das Ziel des Teilprojekts ARTE (adaptive run-time environment, TP 2) eine flexible Systemsoftwareunterstützung zu entwickeln. Diese soll es ermöglichen, für die Verhaltensbeobachtungen von Fledermäusen (TP 1) verteilte Datenstromanfragen (TP 3) auf einem heterogenen Sensornetzwerk (TP 4), bestehend aus stationären (TP 5) und mobilen (TP 7) Sensornetzwerkknoten, zu etablieren. Eine besondere Herausforderung stellen hierbei die knappen Ressourcen dar, im speziellen Speicher und Energie, sowie die wechselhafte Konnektivität der nur 2 g schweren mobilen Knoten. In Anbetracht dieser vielfältigen und teilweise konfligierenden Anforderungen soll ARTE in Form einer hochkonfigurierbaren Softwareproduktlinie realisiert werden. Ziel ist es, sowohl die unterschiedlichen funktionalen Anforderungen zwischen mobilen und stationären Knoten zu unterstützen, als auch wichtige nichtfunktionale Eigenschaften, wie niedriger Speicherverbrauch und Energieeffizienz. Entsprechend soll schon bei der Entwicklung von ARTE der Konfigurationsraum werkzeuggestützt und gezielt auf nichtfunktionale Eigenschaften untersucht werden, um gemäß der Anforderungen an das Projekt später im Einsatz eine optimierte Auswahl von Implementierungsartefakten zu bieten. Dabei ist explizit die dynamische Anpassbarkeit von Anwendungs- wie auch von Systemfunktionen zu berücksichtigen. Auf funktionaler Ebene wird ARTE Systemdienste in Gestalt einer Middleware bereitstellen, die Anpassung und Erweiterung zur Laufzeit unterstützt und auf Datenstromverarbeitung zugeschnitten ist, um eine ressourceneffiziente und flexible Ausführung von Datenstromanfragen zu ermöglichen.

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Das Projekt entwickelt Transportkanäle für Cyber-physische Netzwerke. Solche Transportkanäle müssen Latenz- und Resilienz-gewahr sein; d. h. die Latenz, welche die Anwendung sieht, muss vorhersagbar und in gewissen Grenzen, u. a. durch eine Balance von Latenz und Resilienz, garantiert sein. Dies ist nur möglich durch einen neuartigen Transport-Protokollstapel und dessen adäquaten Unterbau (Betriebssystem sowie die Betriebssystem-nahen Ebenen des Protokollstapels). Dazu führt das vorliegende Vorhab…

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Das Projekt ARES befasst sich mit der Entwicklung von adaptiven Eingebetteten Echtzeitrechensystemen welche Echtzeitsignalverarbeitung und Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Energie garantieren:

Eingebettete System stützen sich häufig auf eine komplexe Sensorik für die Erfassung der Umwelt. Ein integraler Bestand dieser Systeme ist eine nicht minder komplexe Signalverarbeitung und Regelung. Da ihre Funktion maßgeblich von der rechtzeitigen Bereitstellung der Ergebnisse abhän…

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Bsp. Projekt:

Aspektorientierte Echtzeitsystemarchitekturen (Phase 1)

Aspektorientierte Echtzeitsystemarchitekturen (Phase 1)
Drittmittelfinanzierte Einzelförderung

08/01/11
08/30/14
DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
https://www4.cs.fau.de/Research/AORTA/
AORTA
Abstract:
Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Echtzeitsystemen spielt die verwendete Echtzeitsystemarchitektur, in der sie nämlich Mechanismen widerspiegelt, um kausale und temporale Abhängigkeiten zwischen verschiedenen, gleichzeitigen Aufgaben eines Echtzeitsystems zu implementieren. Zwei gegensätzliche Pole solcher Architekturen stellen zeit- und ereignisgesteuerte Systeme dar. In ersteren werden Abhängigkeiten bevorzugt auf temporale Mechanismen abgebildet: Aufgabenfragmente werden zeitlich so angeordnet, dass beispielsweise gegenseitiger Ausschluss oder Produzenten-Konsumenten-Abhängigkeiten eingehalten werden. In letzteren werden solche Abhängigkeiten mit Hilfe von Synchronisationskonstrukten wie Semaphore oder Schlossvariablen explizit koordiniert. Die Echtzeitsystemarchitektur beeinflusst also die Entwicklung eines Echtzeitsystems auf Ebene der Anwendung und kann dort als stark querschneidende, nicht-funktionale Eigenschaft aufgefasst werden. Diese Eigenschaft beeinflusst darüber hinaus die Implementierung weiterer wichtiger nicht-funktionaler Eigenschaften von Echtzeitsystemen, etwa Redundanz oder Speicherverbrauch. Basierend auf einer geeigneten Repräsentation der kausalen und temporalen Abhängigkeiten auf der Ebene der Anwendung sollen im Rahmen des beantragen Projekts Mechanismen entwickelt werden, um die Echtzeitsystemarchitektur und damit weitere nicht-funktionale Eigenschaften von Echtzeitsystemen gezielt zu beeinflussen.
Projektleiter/in:
Projektbeteiligte: , ,
Publikationen:

Customer Insights

Im Fokus des Forschungsschwerpunktes stehen theoretische und praktische Erkenntnisse zu Kundenentscheidungen („Customer Insights“). Zielsetzung des Forschungsschwerpunkts ist es, Fragestellungen zu Kundenentscheidungen von einer fachlich exzellent ausgewiesenen interdisziplinären Forschergruppe mit neuesten wissenschaftlichen Methoden umfassend zu untersuchen.

Neben den institutionellen Rahmenbedingungen liegt ein weiterer Fokus auf den psychologischen und wirtschaftlichen Einflussfaktoren von Kundenentscheidungen und schließlich auf der Analyse von Auswirkungen der Kundenentscheidungen auf den Unternehmenserfolg.