Forschungsprojekt „Die Regulierung von Berufen und ihre Wirkung auf die Positionierung im Arbeitsmarkt“ von DFG gefördert

In den letzten Jahren hat das Konzept des Berufs für die Arbeitsmarkt- und Ungleichheitsforschung wieder rasant an Bedeutung gewonnen. Dabei wurde insbesondere im Rahmen der Forschung zu beruflicher Schließung deutlich, dass Berufe unterschiedlich reguliert sind und dies Auswirkungen auf die Lohnstrukturen auf dem Arbeitsmarkt hat. Allerdings ist diese Literatur zum einen auf Schließungsprozesse beschränkt, zum anderen besteht Bedarf an genaueren Indikatoren zur Operationalisierung der Regulierung von Berufen.

Vor diesem Hintergrund ist Zielsetzung des Projektes „Die Regulierung von Berufen und ihre Wirkung auf die Positionierung im Arbeitsmarkt“ unter der Leitung von Prof. Dr. Abraham, Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und empirische Sozialforschung, und Dr. Andreas Damelang, auf Basis neuer empirischer Indikatoren die Wirkung unterschiedlich starker Regulierung von Berufen sowohl für Schließungs- als auch für allgemeine Matching- und Mobilitätsprozesse auf dem Arbeitsmarkt zu untersuchen. Konkret wird dabei den folgenden Forschungsfragen nachgegangen: Erleichtern erstens berufliche Regulierung den Matchingprozess, schränken zweitens berufliche Regulierungsmechanismen die berufliche Mobilität am Arbeitsmarkt ein, und wenn ja, wie und in welchem Umfang, und drittens, welche Folgen hat die berufliche Regulierung für die individuelle Arbeitsmarktplatzierung?

Weitere Informationen zu diesem für zwei Jahre von der DFG geförderten Forschungsprojekt finden Sie auf der Website des Lehrstuhls für Soziologie und empirische Sozialforschung.