Darknet, Bitcoins und Underground Economy: Strafverfolgung versus Recht auf Anonymität

Das „Darknet“ und die sogenannte „Underground Economy“ tauchen immer wieder in der öffentlichen Diskussion auf. Dabei ist das Darknet zunächst gar nicht so düster und gefährlich wie es sein Name vermuten lässt. Es gibt gute und nachvollziehbare Gründe für Internetnutzer, an der Verschleierung ihrer IP-Adresse interessiert zu sein. So ist das Darknet ein unschätzbares Werkzeug im Kampf um Presse- und Meinungsfreiheit gegen totalitäre Regime. Allerdings ist die Identitätsverschleierung – insbesondere unter zusätzlicher Nutzung virtueller Kryptowährungen wie Bitcoin – auch für Kriminelle attraktiv. Die Anonymität in der Underground Economy stellt die Strafverfolgungsbehörden vor neue Herausforderungen. Denn: Wie kann eine effektive Strafverfolgung krimineller Nutzer gewährleistet werden, ohne das legitime Interesse an und Recht auf Anonymität der legalen Nutzer zu stark einzuschränken?

Veranstaltungsort „Wissenschaft auf AEG“

Energie Campus Nürnberg (EnCN)
„Auf AEG“
Fürther Straße 250, Forum 2. OG
90429 Nürnberg

Montag, 8.5.2017, 18.30 bis 20.00 Uhr

Prof. Dr. Felix Freiling
Lehrstuhl für IT-Sicherheitsinfrastrukturen
Prof. Dr. Christoph Safferling
Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales
Strafrecht und Völkerrecht

Mehr Infos: www.wissenschaft-auf-aeg.de

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