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Das Ludwig-Erhard-Symposium – eine Wirtschaftskonferenz von und für Studierende

Die Lehre am Fachbereich zeichnet sich nicht nur durch die Vermittlung von Forschungstheorien, sondern auch durch einen engen Praxisbezug aus. Dies wird jedes Jahr Anfang Dezember beim Ludwig-Erhard-Symposium (LES) deutlich: Die zweitägige Wirtschaftskonferenz wird von Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften in Nürnberg und der TH Georg Simon Ohm Nürnberg organisiert und lockt seit drei Jahren mit einem umfassenden Programm und Referenten aus Forschung und Wirtschaft rund 1.400 Besucher ins Congress Center der NürnbergMesse.

Larissa Kern studiert Sozialökonomik am Fachbereich und war 2016 als Leiterin des Public Relations (PR)-Teams bei der Organisation des Symposiums dabei. Im Interview erzählt sie, was das Besondere am LES ist und warum es sich lohnt, dort mitzumachen.

Sie waren 2016 das erste Mal Mitglied des studentischen Organisationsteams, das jedes Jahr das Ludwig-Erhard-Symposium auf die Beine stellt. Wie sind Sie auf das LES aufmerksam geworden?

Ich war letztes Jahr als Besucherin dort und fand es sehr interessant. Mir hat vor allem gefallen, dass sich Unternehmen an Ständen präsentieren und man sich Vorträge zu verschiedenen Themen anhören kann.

Warum haben Sie beim LES mitgemacht?

Ich habe in meinem Master den Schwerpunkt Medien- und Sozialforschung gewählt und deswegen schon viele Vorlesungen im Bereich Kommunikationswissenschaften belegt. Weil mich das Thema Kommunikation interessiert, habe ich mich letztendlich für das PR-Team entschieden. Als Alternative hatte ich mir überlegt ein Praktikum zu machen – so konnte ich jedoch weiterstudieren und trotzdem in den PR-Bereich „reinschnuppern“. Außerdem ist Projektmanagement eine berufliche Richtung, die ich mir für mich vorstellen könnte und da dachte ich, das passt ganz gut. Es ist eine einmalige Chance, die im Studium gelernten Theorien mit paktischen Erfahrungen zu verbinden.

Was haben Sie von Ihrer Arbeit beim LES mitgenommen? Was haben Sie dazu oder auch neu gelernt?

Mir ist klar geworden, dass mir die PR-Arbeit total Spaß macht und das hat mich in meinem Wunsch bestärkt, beruflich in diese Richtung zu gehen. Natürlich habe ich auch viel Neues mitgenommen – vor allem was PR und Projektmanagement angeht. Wie man vorgeht, wie die Prozesse ablaufen und wie zum Beispiel ein Beitrag entsteht: Wir mussten einen Redaktionsplan erstellen und die Veröffentlichungen terminieren. Das sind Dinge, die im Hintergrund passieren und die man als Außenstehender gar nicht mitbekommt. Außerdem war ich Teamleiterin und habe so zum ersten Mal erfahren, wie es ist, ein Team zu koordinieren und das hat richtig gut funktioniert. Aber selbst wenn man später einen anderen beruflichen Weg einschlagen möchte, kann man die Soft Skills, die man lernt, für seinen weiteren Berufsweg nutzen.

Lässt sich denn die Arbeit für das LES gut mit dem Studium vereinbaren?

Auf jeden Fall. Man hat eigentlich von Anfang an immer Aufgaben, die man bearbeiten muss. Als Teamleiter muss man schon ein bisschen mehr Zeit investieren. Und circa zwei Wochen vor Start des LES gibt es nochmal viel zu tun, aber mit dem richtigen Zeitmanagement ist das kein Problem.

Welche Fähigkeiten sind wichtig für eine Mitarbeit beim LES?

Selbstorganisation und eine strukturierte Vorgehensweise sind sehr wichtig, weil die Arbeit für das LES ja neben dem Studium läuft. Natürlich sollte auch ein grundsätzlicher Wille und das Interesse da sein, sich einzubringen. Wenn das alles gegeben ist, dann lohtn sich die Mitarbeit beim LES, denn man lernt viel für die Zukunft und auch für sich persönlich.

Die Konferenz zusammengefasst gibt es im Abschlusstrailer 2016.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Symposiums.

(Bild: FAU/Giulia Ianicelli)