Juniorprofessorin Dr. Britta Gehrke mit Roman Herzog Preis ausgezeichnet

Das Roman Herzog Institut (RHI) hat in München drei jungen Wissenschaftlern den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2016 verliehen. Der dritte Preis ging dabei an die Juniorprofessorin Dr. Britta Gehrke des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Die Volkswirtin wurde für ihre Dissertation „Policy Evaluation in Macroeconomics: Unemployment, Fiscal Rules, and Exchange Rates” ausgezeichnet. Die Arbeit nimmt ihren Ausgang in der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 und untersucht die Folgen einer expansiven Fiskalpolitik, um die negativen Auswirkungen der Rezession abzumildern. Besonders im Fokus steht dabei die deutsche Arbeitsmarktpolitik. In ihrer Dissertation zeigt Prof. Dr. Gehrke auch, welche Politikmaßnahmen in Krisenzeiten besonders effektiv sind.

Mit dem von der vbw unterstützten und geförderten Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft zeichnet das RHI jährlich drei junge Wissenschaftler aus, die sich mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Bereits zum dritten Mal wurden herausragende Dissertationen und Habilitationen junger Wissenschaftler geehrt, die sich mit aktuellen Fragestellungen der Sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen. Die eingereichten Arbeiten werden vom interdisziplinären Beirat des Roman Herzog Instituts bewertet. Mit dem Preis würdigt das RHI das entschiedene Eintreten von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog für unseren wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ordnungsrahmen.

Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung schrieb das RHI zudem offiziell den Forschungspreis 2017 aus. Bis zum 31. Dezember 2016 können Dissertationen und Habilitationen für den Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2017 eingereicht werden. Möglich sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge von Fakultäten und Instituten.

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