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>> Prof. Dr. Andreas Fürst untersucht Beziehung von Personen zu Marken auf neurobiologischer Ebene

Prof_Fuerst_0132In einer der weltweit angesehensten interdisziplinären Fachzeitschriften, Scientific Reports (Nature Group), ist vor kurzem eine Studie erschienen, die erstmalig die Beziehung von Personen zu Marken auf neurobiologischer Ebene untersucht. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob Personen zu Objekten wie z.B. Marken ähnliche soziale Beziehungen wie zu Menschen aufbauen können. Prof. Dr. Andreas Fürst, Lehrstuhl für Marketing am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, hat hierfür zusammen mit medizinischen Psychologen der Uniklinik Bonn die Wirkung des Neuropeptid Oxytocin auf 101 Versuchsteilnehmer untersucht. Dafür erhielten die Teilnehmer ein Nasenspray in dem sich Oxytocin oder ein Placebo-Präparat befand. Anschließend sollten die Teilnehmer Beziehungsfacetten wie z.B. Vertrauen, Intimität, Zufriedenheit und Verbundenheit in Bezug auf Marken (nicht-soziale Reize) und Menschen (soziale Reize) bewerten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Personen zu Marken eine ähnlich geartete Beziehung wie zu Menschen entwickeln können, diese Wirkung jedoch positiv oder negativ je nach Art der Person ausfallen kann. Für Unternehmen ist letzteres Ergebnis besonders interessant, da somit der Versuch, beispielsweise über Werbung eine vorteilhafte Beziehung zwischen Marke und Kunden aufzubauen, je nach Zielgruppe funktionieren kann oder nicht.